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Kinder lernen in der Nähe von Flughäfen schlecht

Frankfurt, 4. November 2014. Fluglärm und schulische Leistung – hängt das miteinander zusammen? Laut der aktuellen NORAH-Kinderstudie, die im Auftrag der Gemeinnützigen Umwelthaus GmbH ins Leben gerufen wurde, ja.

Rund 1250 Zweitklässler hatten an 29 Schulen im Rhein-Main-Gebiet an der Studie teilgenommen. Außerdem wurden Lehrkräfte und Eltern befragt. Das Ergebnis: In der Nähe von Gebieten, die von Fluglärm belastet sind, lernen Kinder langsamer Lesen als in ruhiger Umgebung.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Ergebnisse der NORAH-Studie:

1.    Es besteht ein Zusammenhang zwischen Fluglärmbelastung und verminderter Leseleistung bei Kindern.

2. Es wurde ermittelt, dass in fluglärmbelasteter Umgebung eine größere Anzahl ärztlich diagnostizierter Sprech- und Sprachstörungen sowie eine höhere Einnahme ärztlich verordneter Medikamente auftritt.

Die Durchführer der Studie warnen jedoch vor zu schnellen und einseitigen Interpretationen.

Weitere Informationen und Quelle finden Sie unter laermstudie.de bzw. Gemeinnützige Umwelthaus GmbH

Bild: (c) Markus Köller

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